Im Check: Der Reiskocher Test von Stiftung Warentest

Ergebnisse des Stiftung Warentest Reiskocher Tests

Stiftung Warentest hat im großen Reiskocher Test insgesamt 12 Reiskocher miteinander verglichen. Dafür wurden zwei Reishunger Reiskocher ausgewählt: der Digitale Reiskocher und der Basis Reiskocher. Dabei im Fokus: das Kochergebnis, die Handhabung sowie die Qualität des Materials. Unsere Reishunger Reiskocher konnten bei der Zubereitung von Reis im Vergleich zu den anderen Geräten mithalten, wurden im Gesamtergebnis jedoch schlechter bewertet. 

Hauptgrund dafür war die Bewertung der Beschichtung unserer Innentöpfe: Laut Stiftung Warentest kann diese unter bestimmten Bedingungen Aluminium freisetzen, was sich negativ auf die Gesamtwertung ausgewirkt hat. 

Die Abwertung bezieht sich nicht primär auf das Kochergebnis, sondern vor allem auf das Material. Warum dieses Thema für den normalen Gebrauch der Reiskocher keine Relevanz hat, klären wir in diesem Artikel auf.


Reiskocher Innentöpfe im Test

Testaufbau der Innentöpfe 

Wir verstehen sehr gut, dass das Thema Beschichtung und Aluminium in Verbindung mit unseren Produkten für viele Verbraucher:innen wichtig ist und möchten daher transparent erläutern, wie wir unsere Produkte prüfen und bewerten: 

Unsere Innentöpfe werden mit einer Keramikbeschichtung versehen und umfassend von unabhängigen, akkreditierten Instituten geprüft. Dabei werden sogenannte Migrationstests durchgeführt. Diese Tests untersuchen, ob Stoffe aus Materialien in Lebensmittel beziehungsweise Lebensmittelsimulanzien übergehen. Je nach vorgesehenem Gebrauch kommen dabei unterschiedliche Simulanzien wie Wasser, Ethanol oder Zitronensäure zum Einsatz. Die Auswahl des verwendeten Simulanzes richtet sich nach dem typischen beziehungsweise vorhersehbaren Gebrauch des Produkts. 

Unsere Testergebnisse

Bevor unsere Reiskocher Innentöpfe in den Verkauf gehen, werden diese ebenfalls mit Zitronensäure und auch anderen Simulanzien getestet, um jede mögliche Verwendung abzusichern und ein sicheres Produkt auf den Markt zu bringen. Wir konnten dabei keine Migration in die Simulanzien messen. Die Nutzung unserer Innentöpfe ist daher vollkommen unbedenklich. Zu unserer Überraschung unterscheiden sich die Testergebnisse von uns und Stiftung Warentest.  

Ergebnisse weiterer Nachprüfungen

Auch die Nachprüfung unserer Innentöpfe (und auch die Prüfung des Testsiegers hat Messwerte von nahezu 0 ergeben. Das heißt konkret: unsere Reiskocher Innentöpfe sind auf dem gleichen Level wie der Testsieger – und wir weiterhin verwundert über das Ergebnis von Stiftung Warentest. 

Trotz dessen nehmen wir die Testergebnisse ernst und sind bereits mit unserem Lieferanten in Kontakt, um die Ursache zu prüfen und ggf. Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten. Natürlich werden wir auch in Zukunft Tests beauftragen, um die Qualität der Innentöpfe weiterhin zu gewährleisten. 


EU-Grenzwerte & weitere Tests

In unseren eigenen Prüfungen konnte keine Aluminiumabgabe festgestellt werden (0 mg/kg). Stiftung Warentest hat bei einzelnen getesteten Geräten Werte von 2,7 mg/kg beziehungsweise 1,51 mg/kg gemessen. Beide Werte liegen weiterhin unter dem von der EU festgelegten Grenzwert von 5 mg/kg und sie stellen damit kein gesundheitsschädliches Risiko dar. 

Natürlich nehmen wir die Testergebnisse dennoch sehr ernst und arbeiten stetig daran, unsere Innentöpfe zu verbessern. 

Diese Grenzwerte werden von der EU-Kommission bewusst sehr niedrig angesetzt, um zusätzliche Sicherheitsreserven zu schaffen und auch eine lebenslange Aufnahme ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen sicherzustellen. 

Grundsätzlich ist uns wichtig, das Thema Aluminium insgesamt einzuordnen: Aluminium kommt natürlicherweise in unserer Umwelt vor und ist deshalb bereits in vielen Lebensmitteln enthalten – unabhängig von Kochgeschirr oder Verpackungen. Durchschnittliche Aluminiumgehalte liegen beispielsweise bei:

  • Brot: 3,59 mg/kg
  • Verschiedene Getreideprodukte: 17,5 mg/kg
  • Fleischprodukte: 2,50 mg/kg
  • Grünes Gemüse: 1,12 mg/kg
  • Kartoffeln: 0,98 mg/kg
  • Getränke: 1,49 mg/kg
  • Nüsse: 3,81 mg/kg

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung, European Food Safety Authority 

Auch viele weitere Lebensmittel enthalten natürlicherweise Aluminium in unterschiedlichen Mengen. 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist ebenfalls darauf hin, dass Aluminium aus unterschiedlichen Quellen aufgenommen wird – beispielsweise über Lebensmittel, Kosmetika oder unbeschichtete Aluminiumkontaktmaterialien. Entscheidend ist daher immer die gesamte Aufnahme im Alltag. 

Unsere Produkte werden umfassend geprüft und entsprechen den geltenden gesetzlichen Anforderungen und Sicherheitsstandards. Produktsicherheit und Transparenz haben für uns höchste Priorität.

Noch Fragen?

Wenn du noch weitere Fragen zu dem Thema hast, dann melde dich gerne bei unserem Kundenservice unter [email protected]


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