Start Navacopah

Sind wir mal ehrlich, die Welt ist oftmals scheiße und ungerecht. Es gibt so viele Menschen, die täglich unter den Folgen von Armut, Drogen und Gewalt leiden, während wir das Privileg einer umfangreichen Schulbildung und die Vorzüge eines Sozialstaats nutzen können. Klar, die Welt werden wir nicht verändern können, was aber nicht bedeuten darf, dass wir uns resigniert zurückziehen. Wir bei Reishunger haben den Entschluss gefasst, dass wir unsere Ressourcen dafür einsetzen möchten, das Leben, zumindest für einige wenige, ein Stück weit perspektivreicher zu machen.

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Wofür spende ich eigentlich?

Gemeinsam mit dir wollen wir das Team sein, das jungen Heranwachsenden in schwierigen Situationen einen sicheren Rückhalt und somit Raum zum Ausleben ihrer Träume ermöglicht. Wie wir das schaffen wollen? Dafür unterstützen wir das Kinder- und Jugendvillage Navacopah e.V. auf Palawan, einer philippinischen Insel.

Der Grundgedanke von Navacopah ist nicht allein die essenzielle Verpflegung für Kinder und Jugendliche, sondern die jungen Heranwachsenden von innen aufzubauen und für sie ein Zuhause zu sein. Durch Zugang zu Bildung, Gemeinschaft und Kultur wird ihnen die Chance auf eine kindgerechte Entwicklung gegeben, in der sie persönlich wachsen können. Dazu gehören beispielsweise eine Talentewerkstatt oder Unterstützung bei Schul- und Studienprojekten. Navacopahs größter Traum ist jedoch der langfristige Aufbau einer eigenen Farm. Dadurch soll die Selbsterhaltung des Villages nachhaltig gesichert werden - hierfür fehlen bisher allerdings die finanziellen Mittel. Doch, wie sagt man? Der Weg ist das Ziel!

Im Dschungel Palawans gibt es einen Ort für Kinder, die keinen haben, der für sie da ist. Das Kinder- und Jugendvillage Navacopah Port ist Zuhause, Zuflucht, Kinderbibliothek und Talentewerkstatt. Benachteiligte Kinder erfahren hier, bedingungslos angenommen zu sein und positiv in ihrer Entwicklung gefördert zu werden.

Palawan / Port

Kennst du Palawan sogar bereits? Die Insel gilt als eine der schönsten der Welt. Ein exotisches Paradies, kristallklares, türkisblaues Wasser und weiße Traumstrände. Das ist die wohl traumhafte touristische Realität, aber nicht vergleichbar mit der harten Wahrheit der Einwohner*innen.

Aus der einen Perspektive traumhaft, aus der anderen harte Realität

Hinter den eindrucksvollen Felsen befindet sich die Realität vieler Einheimischen. Armut, Kriminalität, mangelnde Bildung und Kinder, die sich selbst managen müssen, weil die Eltern versuchen außerhalb der Stadt das Leben zu finanzieren. Diese Kinder und Jugendlichen sollen von Navacopah im Port aufgefangen werden.

Lichtblick im Alltag: Port auf Palawan

Es gibt einen Shelter, in dem das alltägliche Leben stattfindet, wo die Heranwachsenden sich zuhause und willkommen fühlen können. Kinder und Jugendliche, die nicht mehr in ihren Familien bleiben können, bekommen dort auch für eine längere Zeit eine Notunterkunft.

Rückhalt, statt zurückhalten

Insbesondere die ärmsten jungen Menschen werden auf den Philippinen häufig klein gehalten und bekommen keine Chance ihre Lebensgrundlage und Zukunft zu sichern. Selbst das Träumen von gesicherten und frohsinnigen Lebensumständen wird ihnen verwehrt. Navacopah möchte durch individuelle Förderung die starken und reichen Persönlichkeiten ans Licht bringen sowie einen konstanten Ort schaffen, an dem die persönlichen Ressourcen gestärkt werden.

Navacopah möchte dazu beitragen, dass die Menschen vor Ort füreinander da sind. Der Wunsch ist es, dass vor allem die Heranwachsenden das Positive sehen können und die Kluft der unterschiedlichen Privilegien sollen für einen Moment vergessen werden.

 

Junge mit Gitarre
Navcopah Grafik

Tabea

Tabea verbrachte nach ihrem Abitur das erste Mal Zeit auf den Philippinen. Da sie zu spät war, um sich bei einem bestehenden Projekt einzutragen, blieb sie erstmal nur zum Leben.

Um sich selbst finanziell zu entlasten, baute sie sich eine eigene kleine Hütte und arbeitete an einem kleinen Stand für Henna-Tattoos. Hier zog es sie in den nächsten Jahren immer wieder hin.

Tabea verbrachte dort viel Zeit mit Nadine. Sie war Filipina, Besitzerin des Henna-Stands und wurde zu einer guten Freundin. In dieser Zeit fiel beiden immer öfter auf, dass einige Kinder bis spät in die Nacht auf der Straße waren. Aus dem Umstand heraus, dass viele Kinder und Jugendliche keine richtigen Bezugspersonen haben, entstand die Idee, selbst etwas aufzubauen.

So entwickelte sich für beide der Traum mit kleinen Mitteln, aber großer Leidenschaft, einen Unterschied zu bewirken. Doch, der gemeinsame Traum sollte platzen. Nadine kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Dieser unverdauliche Schicksalsschlag lies Tabea aber nicht aufgeben – jetzt erst recht, für Nadine. Aus vollem Herzen heraus, stürzte Tabea sich also in das Projekt: So entstand Navacopah.

Projekte

  1. 1

    Farm zur Selbstversorgung

    Das große Ziel ist es, durch eine Selbstversorgung das Projekt weitestgehend aufrechtzuerhalten. Dafür soll eine eigene kleine Farm aufgezogen werden. Um ein konstanter Zufluchtsort zu sein, ist es unabdingbar eine nachhaltige Versorgung aufzubauen. Der Wunsch ist es, selbst Reis anzubauen sowie Kühe und Ziegen halten zu können.

  2. 2

    Talentewerkstatt

    Hier können die jungen Menschen ihre Träume wiederfinden, etwas lernen, an Workshops teilnehmen, kreativ werden und auch einfach Kind sein. In der Talentewerkstatt sollen die Kinder- und Jugendlichen dadurch individuell in ihrem Charakter gefördert werden. Sie haben hier die Möglichkeit zu nähen, musizieren oder in den unterschiedlichsten Bereichen handwerklich tätig zu sein.
    Sollte ein Angebot mal nicht zur Verfügung stehen, wird alles versucht, um den Kindern die Wünsche zu erfüllen. Sportangebote und ein Theater sind in der Planung.

  3. 3

    Schul- und Studienprojekte

    Die Kinder- und Jugendlichen sollen so gut wie möglich ihren Bildungsweg durchlaufen können. Im Distrikt, in dem sich der Port befindet, gibt es nur eine Grundschule. Da der Weg zu Fuß gefährlich ist und viele sich keinen Transport leisten können, übernimmt Navacopah die Fahrt zur Schule mit einem kleinen Pick Up. Für junge Menschen, die gerne Studieren möchten, wird eine Unterkunft in der Stadt zur Verfügung gestellt. Hierfür gibt es im Rahmen des Anschlussprogramms extra Studienpatenschaften.

  4. 4

    Gesunde Ernährung

    Die Kinder und Jugendlichen sollen nicht nur einfach mit Essen versorgt werden, sondern den bewussten Umgang mit Lebensmitteln für eine gesunde Ernährung lernen. Das soll auch dazu beitragen, dass Krankheiten so vorgebeugt werden können.

  5. 5

    Soziales Kino

    Das Kino soll als Kulturangebot und öffentlicher Treffpunkt da sein, um der Kriminalität auf den Straßen aus dem Weg gehen zu können. Ausgewählte Filme sollen einen positiven Input geben und Themen wie Ernährung, Bildung und Erziehung beinhalten. Diese Schwerpunkte bleiben zuhause nämlich leider oft aus, auch wenn fast jeder Haushalt mit modernen Medien ausgestattet ist.

Hier, im deutschen Halle, arbeiten sechs engagierte Personen ehrenamtlich daran die klassische Vereinsarbeit aufrecht zu erhalten.

Vor Ort arbeiten weitere acht einheimische Personen, die als wichtige Ansprechpartner*innen fungieren. Hinter diesem Projekt stecken ausschließlich Persönlichkeiten, die mit vollem Herzblut dabei sind und versuchen das Projekt voran zu treiben. Das Projekt finanziert sich lediglich durch geringe Patengelder, Einzelspenden und Mitgliederbeiträge. Für große Sprünge genügt das leider nicht. Und da kommen wir ins Spiel.

Warum Navacopah?

Freiwilliger in Palawan

Unsere Verbindung zu Navacopah

Warum dieses Projekt? Wir erkennen uns in vielen Punkten der Mission wieder, sind teilweise gleiche Wege gegangen und teilen dieselben Werte. Mit kleinen Mitteln, aber großer Leidenschaft, die Welt bereichern – dieser Satz könnte sowohl von uns als auch von Navacopah stammen.

Gemeinsam stark

Nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern auch mit Man- und Womanpower, unserem Netzwerk und Reichweite, wollen wir Navacopah dabei unterstützen einzelne Projektziele zu erreichen und langfristig eine Farm aufzubauen, damit eine Selbstfinanzierung möglich wird.

Nähenlernen

So entdeckten wir Navacopah

Über Palawan …

Auf Palawan, im Mini Van, auf dem Weg nach Port Barton. Unser Reishunger Kollege Daniel besuchte auf der Insel Freunde und Familie als er auf dem Weg einen jungen Volontär traf, der auf dem Weg zu Navacopah war und erzählte. Daniel selbst war gar nicht an dem Gespräch beteiligt, eigentlich war das auch niemand so wirklich, da sich das Gespräch zu einem sehr euphorischen Monolog über seinen Zielort entwickelte.

… nach Deutschland

Diese Euphorie ließ Daniel seine ganze Reise über nicht los. Wieder zuhause in Deutschland begann die Recherche. Was ist Navacopah genau? Wer steckt dahinter? Und wie kann man das Projekt unterstützen? Es folgten persönliche Gespräche, um möglichst viel über das Projekt zu erfahren. Die Kapazitäten waren damals knapp, doch das dran bleiben hat sich gelohnt. Fast zwei Jahre später kam der Wunsch zu Unterstützen noch einmal im Unternehmen auf und Daniel nutzte erneut seine Chance, um Navacopah vorzustellen. Es benötigte nicht viel Überzeugungskraft das Team für diesen Verein mit so viel Herz zu begeistern.

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